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Hufvudstadsbladet - Finnland | Dienstag, 4. Dezember 2007

Keine demokratische Tradition in Russland

Björn Mansson fragt nach den Parlamentswahlen in Russland, ob das Land nun für alle Zeiten undemokratisch bleibt. "Historisch und international bieten sich unterschiedliche Erklärungsversuche und Vergleiche an. Die französische Revolution beendete eine Despotie, bereitete aber rasch den Weg für eine weitere. Die Demokratie in den USA hingegen hat 230 Jahre ohne Unterbrechung überlebt, was immer man auch sonst über die Entwicklung in dem Land denken mag. China ist angeblich zu groß, um demokratisch regiert zu werden, doch Indien ist der Gegenbeweis. Und kleinere ehemals sozialistische Staaten haben den Sprung in die Demokratie geschafft. Doch wenn wir uns nur an Russlands Geschichte halten: War die Jelzin-Ära mit ihrem Chaos nur eine kurze demokratische Parenthese zwischen zwei Alleinherrschaften, ähnlich wie die Zeit von Aleksander Kerenskij 1917?"

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