Navigation

 

Home / Medienindex / Artikel / Auswahl

Der Standard - Österreich | Mittwoch, 5. Dezember 2007

Polen als Vorbild für Österreich

Während Österreich sich bei der Pisa-Studie unverändert im Mittelfeld befindet, ist Polen bei der Lesekompetenz der 15-Jährigen von einem hinteren Platz in die Spitzengruppe aufgerückt. Österreich solle von Polen lernen, findet Alexandra Föderl-Schmid: "In Polen gab es eine Bildungsreform im Jahr 2000. Teil der Reformen ist es gewesen, das Alter, in dem Jugendliche auf unterschiedliche Schultypen aufgeteilt werden, um ein Jahr von 15 auf 16 Jahre hinaufzusetzen... Das sollte all jenen zu denken geben, die sich strikt gegen die Neue Mittelschule [Einheitsschule] aussprechen. Die Pisa-Studie liefert noch ein weiteres Argument: Einmal mehr zeigt dieser internationale Vergleich auf, dass es einen starken Einfluss des Elternhauses auf die Leistung gibt. Akademikerkinder schneiden in der Regel besser ab. Die OECD weist im Zusammenhang mit Österreich darauf hin, dass das Elternhaus beim Schulerfolg eine größere Rolle spielt, je früher die Kinder auf verschiedene Schultypen aufgeteilt werden - auch das spricht dafür, die Neue Mittelschule zumindest auszuprobieren."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 5. Dezember 2007

Weitere Inhalte