Le Soir - Belgien | Montag, 10. Dezember 2007
Beginnt ein neuer europäisch-afrikanischer Dialog?
"Dieser Gipfel war vor allem wichtig, weil sich die afrikanischen Staatschefs nicht haben auseinander dividieren lassen", urteilt Colette Braeckman. "Sie wurden einzeln umworben oder bedroht, man bat sie, separate Abkommen zu unterzeichnen. Doch die afrikanischen Länder haben sich gemeinsam widersetzt und so einen neuen Aufschub der Verhandlungen erreicht... Europa besitzt abgesehen davon noch einige Trümpfe, für die sie die Afrikaner bewundern. Neben der wirtschaftlichen Macht und der Höhe der Entwicklungshilfe sind das die beispielhafte Integration Europas, die europäischen Werte, die Menschenrechte, Toleranz und Respekt für Minderheiten. Wenn es Europa gelingt, seine Werte ebenso zu exportieren wie seine Endprodukte, dann bleibt der in Lissabon begonnene Dialog, auch wenn er offen und bisweilen konfliktreich ist, voller Möglichkeiten."
» weiterführende Informationen (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » EU-Politik, » Afrika, » Europa
Alle verfügbaren Texte von » Colette Braeckman
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 10. Dezember 2007