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Correio da Manhã - Portugal | Freitag, 14. Dezember 2007

Portugals Rückkehr zur Realität

Nach der Unterzeichnung des Vertrages von Lissabon muss sich der portugiesische Premierminister José Sócrates nun wieder der harten Realität stellen, meint Eduardo Damaso. "Sócrates war stundenlang im Fernsehen zu sehen, Portugal war überall ganz vorne dabei, was zu einer gewissen Bekanntheit in Europa geführt hat. Aber wir dürfen uns bei der Innen- und Europapolitik keinen Illusionen hingeben. Sócrates wird sich um die Arbeitslosigkeit kümmern müssen, um das langsamere Wirtschaftswachstum und die Unfähigkeit der Justiz, der Verunsicherung Herr zu werden, die sich nach den Morden in Porto und Lissabon eingestellt hat. Der bis zur Ermüdung propagierte 'portugiesische Erfolg' beim EU-Vertrag hat außerdem nicht entscheidend dazu beigetragen, das 'europäische Projekt' demokratischer zu machen. "

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