Tribune de Genève - Schweiz | Montag, 7. Januar 2008
Nicolas Sarkozys Popularität sinkt
Mehrere Umfragen vom letzten Wochenende belegen, dass die Popularität des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy nachlässt. Der Bann sei gebrochen, meint Jean-François Verdonnet: "Die Öffentlichkeit fühlt sich durch das erstaunliche Spektakel im Elysée nicht unterhalten. Es kann sogar sein, dass die Omnipräsenz des Präsidenten, seine Art, jeden Tag ein Ereignis zu inszenieren, und das plakative Zurschaustellen seines Privatlebens am Ende zu Argwohn führt. Er mag einfach und ungezwungen reden und sich von der klassischen Rhetorik seiner Vorgänger abheben, aber damit erscheinen seine Reden auch unbedeutend. Es reicht jedenfalls nicht, die Realität schönzureden: Wirtschaftswachstum lässt sich nicht verordnen. Und alle wissen, dass es sich in diesem Jahr nicht einstellen wird."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Frankreich
Alle verfügbaren Texte von » Jean-François Verdonnet
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 7. Januar 2008