Kathimerini - Griechenland | Montag, 21. Januar 2008
Griechischer Premierminister besucht die Türkei
Der griechische Premierminister Kostas Karamanlis reist morgen nach Ankara und macht damit den ersten offiziellen Staatsbesuch eines griechischen Regierungschefs in der Türkei seit 1959. Nikos Konstandaros sieht diese Reise positiv: "Der Besuch ist ein Meilenstein in der komplizierten Beziehung zwischen Griechenland und seinem größten und wichtigsten Nachbarland. Leider scheint sich keine der beiden Seiten etwas davon zu versprechen... Theoretisch wären Griechenland und die Türkei in der Lage, einen Kompromiss in der Zypernfrage zu erreichen, der politisch in den drei betroffenen Ländern akzeptabel sein müsste, da alle Regierungen neu im Amt sind und keine Wahlen bevor stehen... Viele Jahre lang war die Beziehung zwischen den beiden Ländern von Erinnerungen bestimmt, die stärker waren als das Bedürfnis nach Zusammenarbeit und friedlichem Miteinander. Der Status quo erzeugt, vor allem seit der türkischen Invasion in Zypern 1974, dauerhaften Druck... Solange die Zypernfage ungelöst bleibt, müssen wir damit leben."
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