taz - Deutschland | Montag, 4. Februar 2008
Die schwierige Eufor-Mission im Tschad
Niemand werde die Eufor-Truppe vermissen, die nun wegen des Krieges vorerst nicht in der Krisenregion eingesetzt werden wird, findet Dominic Johnson. "Schmerzlich vermisst, vor allem von zivilgesellschaftlichen Kräften des Landes, wird aber mehr europäisches Engagement zur Förderung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Erst vergangenes Jahr vereinbarte die Regierung auf EU-Druck Schritte zu freien Wahlen unter Einbeziehung der Opposition in die Vorbereitung. Statt diese voranzutreiben, konzentrierte sich die Europäische Union dann allein auf ihre von Frankreich gewollte Eingreiftruppe. Wenn schon dem Ausland nur militärische Mittel zum Umgang mit dem Tschad einfallen - wer soll dann im Land auf Frieden setzen?"
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