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La Vanguardia - Spanien | Montag, 11. Februar 2008

Ian Buruma über das Ende der niederländischen Toleranz

"Wenn in einem Land wie den Niederlanden das Wort Toleranz zum Schimpfwort wird, dann läuft etwas schief", schreibt der niederländische Schriftsteller Ian Buruma in einem Text für Project Syndicate. "Viele Europäer, nicht nur die Niederländer, haben das Gefühl, in einer sich rasant entwickelnden Welt auf sich gestellt zu sein. Sie haben den Eindruck, dass die großen multinationalen Konzerne mächtiger sind als die Nationalstaaten und wohlhabende und gebildete Städter Vorteile davon haben, während die Provinzen hinterher hinken. Sie glauben, dass die demokratisch gewählten Politiker nicht nur machtlos sind, sondern feige vor den Kräften, die die normalen Menschen bedrohen, kapitulieren. So gesehen ist Toleranz nicht nur eine Schwäche, sondern gar Verrat."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 12. Februar 2008

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