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La Repubblica - Italien | Montag, 18. Februar 2008

Das politische Leben Italiens im Wandel

Der konservative Oppositionsführer Silvio Berlusconi hat im Wahlkampf einen wichtigen Unterstützer verloren. Die Christdemokraten (UDC) werden sich nicht an seinem Bündnis beteiligen. Und sein Gegner Walter Veltroni von der Demokratischen Partei (PD) hat sein Programm vorgestellt. Das politische Leben in Italien habe sich von einer erzwungenen Polarisierung hin zu einem Zweiparteisystem mit Schwächen gewandelt, findet Massimo Giannini. "Wir erleben gerade die Gründung einer großen linksliberalen und reformorientierten Partei und einer großen nationalistischen rechtspopulistischen Partei... Auf der einen Seite lebt der Traum einer Mitte zwischen beiden Gruppierungen von Pier Ferdinando Casi [von der Demokratischen Union] wieder auf und stört Silvio Berlusconi. Auf der anderen Seite sind die zwölf Vorschläge, die Veltroni gemacht hat, das genaue Gegenteil des sowjetischen Fünf-Jahres-Plans, den die Prodi-Koalition vor zwei Jahren präsentiert hat."

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