Der Standard - Österreich | Freitag, 29. Februar 2008
Österreich lehnt Beitrag zur europäischen Atomforschung ab
Michael Moravec empört sich darüber, dass sich die österreichische Regierung weigert, einen EU-Plan zu unterschreiben, der unter anderem die Unterstützung der Forschung für eine neue Generation von Nuklearreaktoren vorsieht. "Nicht zufällig haben sich frühere Partner Österreichs im Kampf gegen die Atomkraft von diesem radikalen Kurs bereits verabschiedet: Irland, Dänemark, Luxemburg haben erkannt, dass steigender Energiebedarf, Klimakrise und Atomkraftablehnung in einigen Ländern nicht zusammenpassen. Der österreichische Versuch, die Weiterentwicklung von Atomkraft zu verhindern, ist die Fortsetzung der Politik gegenüber Tschechien: mit großer Selbstgerechtigkeit gegen etwas aufzutreten, von dem dann still und heimlich durch die Hintertüre profitiert wird... Die Staatsdoktrin, die Atomkraft abzulehnen, ist Österreichs gutes Recht. Doch die Bekehrung anderer Staaten ist so, wie sie gehandhabt wird, eher eine Frechheit."
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