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Der Standard - Österreich | Montag, 10. März 2008

Serbische Regierung wegen Kosovo-Frage zerbrochen

"Die serbische Regierung hat die Unabhängigkeit des Kosovo nicht überlebt", stellt Andrej Ivanji fest. Er ist skeptisch, ob das pro-westliche Lager die Wahlen für sich entscheiden kann. "Die Berater von Präsident Boris Tadic sind hauptsächlich ausgezeichnete Marketingexperten. Ob sie es doch noch schaffen werden, den Spieß für Tadic in der Wahlkampagne umzudrehen, ist fragwürdig. Tadic hat bisher im Brustton der tiefsten Überzeugung beim patriotischen Spiel um die scheinbare Verteidigung des Kosovo mitgemacht. Nun muss er zu radikalen populistischen Mitteln greifen und den Wählern irgendwie beibringen, dass eine Mitgliedschaft Serbiens in der EU nicht einer stillschweigenden Anerkennung des Kosovo gleicht."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 10. März 2008

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