Navigation

 

Home / Medienindex / Artikel / Auswahl

Hufvudstadsbladet - Finnland | Freitag, 4. April 2008

Island und die Bankenkrise

Ausgerechnet Island leidet von den europäischen Staaten derzeit am meisten unter der Bankenkrise. Das liegt unter anderem daran, dass die größten Geldinstitute Islands Beteiligungen mit Fremdkapital erworben haben und nun stark von der Kreditkrise betroffen sind. Damit könnten Turbulenzen für alle nördlichen Länder ins Haus stehen, warnt Björn Sundell: "Die Frage ist, was passiert, wenn das isländische Bankensystem mitsamt seinen Verzweigungen im übrigen Norden ins Wanken gerät oder gar kollabiert. In den letzten Monaten haben wir erlebt, wie Zentralbanken rund um die Welt gemeinsame Maßnahmen ergriffen haben, um die Folgen der Turbulenzen auf dem Kreditmarkt aufzufangen. Ein Land in der Krise hat die Hilfe der Umwelt verdient. Wenn Island gezwungen ist, wie Premier Geir Haarde andeutet, gegen Spekulanten vorzugehen, ist sogar akute Hilfe angesagt. Aber diese Hilfe darf nicht dazu führen, dass die Risiken, die die Isländer selbst eingegangen sind, auf die übrigen nordischen Länder übertragen werden."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 4. April 2008

Weitere Inhalte