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The Times - Großbritannien | Dienstag, 8. April 2008

Proteste gegen olympischen Fackellauf

"Wer sagt, dass der Staffellauf des olympischen Feuers am Sonntag durch London reines Chaos war? Dass er für die Polizei 'entwürdigend' war? Ich nenne es einen Triumph. Wofür sind denn die Olympischen Spiele sonst gut, wenn nicht für Hartnäckigkeit, Mut und Wohlwollen gegenüber Ausländern (in diesem Fall Tibetern)?", fragt Libby Purves. "Westliche Demokratien müssen mit diesem Fackellauf nicht einverstanden sein. Die internationale Tour ist nicht altehrwürdig. Hitler hat sie sich 1936 ausgedacht, als er das Feuer von Griechenland nach Deutschland kommen ließ, als eine das 'Arische' verbindende Geste. 64 Jahre lang wurde der Fackellauf nicht mehr praktiziert, bis Sydney ihn am Pazifik entlang führte - ebenfalls aus politischen Gründen... In Chinas Triumph einzustimmen, ist nicht notwendig. Vor allem jetzt nicht, während des Leids und der gehäuften Ungerechtigkeiten in Tibet. Dieser Fackellauf ist rein politisch und hätte von unseren Politikern nicht unterstützt werden dürfen... Glücklicherweise gab es - als die flackernde Fackel London erreichte - genug beherzte Demonstranten, die unsere nationale Ehre retteten."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 8. April 2008

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