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La Repubblica - Italien | Donnerstag, 10. April 2008

Kein "Veltrusconismus" in Italien

Eine große Koalition zwischen der Rechten Berlusconis und der Linken Veltronis sei keine gute Idee, meint Ezio Mauro vier Tage vor den italienischen Parlamentswahlen. Das größte Hindernis sei Silvio Berlusconi, der am 9. April den italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano offen kritisiert habe. "Es gibt durchaus Argumente, die man denen entgegenhalten kann, die meinen, die Rechte und die Linke seien in Italien ohnehin genau gleich, die linke Demokratische Partei (PD) und die rechte Partei "Volk der Freiheit" (PDL) hätten das gleiche Programm und die gleiche Wahlkampfrhetorik und ein 'Veltrusconismus' sei die beste Lösung für Italiens Probleme... Das Land braucht Klarheit, durchsichtige Entscheidungsprozesse und genaue Zuständigkeiten - mit einer Rechten und einer Linken, wie in anderen normalen Demokratien auch. Wer darauf beharrt, beide miteinander zu verschmelzen, akzeptiert, dass Italien eine Zukunft mit Berlusconi bevorsteht."

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