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La Repubblica - Italien | Donnerstag, 17. April 2008

Italiens Grüne ausgebootet

Giovanni Valentini kommentiert die kläglichen Ergebnisse der radikalen Linken bei den italienischen Parlamentswahlen. Die Grünen sind künftig nicht mehr vertreten. "Der Erfolg der italienischen Grünen hat zwanzig Jahre angehalten. 1987 haben sie zum ersten Mal auf nationaler Ebene an Wahlen teilgenommen und sind ins Parlament eingezogen, jetzt hat sie der 'Tsunami' der letzten Wahlen weggespült... Sie sind Opfer des Wählerschwunds, aber auch ihrer eigenen Fehler, die sie, aus Angst unterzugehen, gemacht haben. Die Grünen hatten sich unter das Banner des Regenbogens (einem ökologisch-marxistischen Bündnis) geflüchtet, das mit Unterstützung der 'Roten' zu überleben versucht hat: ihren einstigen Rivalen und historischen Verteidigern der Arbeiter, der Arbeit, der Fabriken und damit auch der Umweltverschmutzung... Die Grünen können und müssen nun auf einer neuen Basis starten und einen 'Umweltpakt' schaffen, ein Bündnis quer durch die Gesellschaft, das der neuen Mehrheit etwas entgegensetzen kann."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 17. April 2008

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