žinių radijas - Litauen | Donnerstag, 22. Mai 2008
Ausländische Vermittler für Georgien?
Ceslovas Iskauskas überlegt, welche Rolle der Westen in Georgien spielen könnte: "Jede Initiative im Kaukasus benötigt die Zustimmung Russlands. Das mag Tiflis verärgern, aber so sieht die Realität in der Region aus. Moskau will die abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien enger an sich binden und hat daher vergangenen Freitag die UNO-Resolution zurückgewiesen, die eine Rückkehr der Flüchtlinge nach Abchasien ermöglichen soll. … Die meisten Beobachter glauben nicht, dass ein neuer Bürgerkrieg droht, denn das wollen weder die Georgier, noch die Abchasen oder die Russen. Aber beide Seiten versuchen, andere Länder in den Konflikt hineinzuziehen: Tiflis appelliert an Washington und Brüssel, Suchumi will mehr Hilfe aus Moskau. Es ist schwer zu sagen, ob die lokale Bevölkerung die ersehnte Ruhe bekommt, wenn ihr Konflikt wieder auf der internationalen Agenda landet."
» zum ganzen Artikel (externer Link, litauisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Innenpolitik, » Russland, » Europa, » Georgien
Alle verfügbaren Texte von » Česlovas Iškauskas
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 22. Mai 2008