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La Repubblica - Italien | Freitag, 23. Mai 2008

Eine unwürdige Telenovela

Der Europäischen Gerichtshof kritisierte vor wenigen Monaten die Verteilung der Sendefrequenzen in Italien, besonders im Fall des Senders Rete 4, der dem neuen Ministerpräsident Silvio Berlusconi gehört. Die Regierung will nun eine Gesetzesänderung einführen, um die Folgen des Urteils abzublocken. La Repubblica kommentiert: "Die Telenovela von Rete 4 läuft seit fast zehn Jahren, seit 1999, als die Kartellrichtlinien die Umwandlung von Rete 4 in einen Satelliten-Sender zu Gunsten [des Senders] Europa 7 vorschrieben. Europa 7 hat nie die Sendefrequenzen erhalten, die weiterhin von Rete 4 besetzt wurden. … Der unwürdige Vorschlag, die Entscheidung auf den Beginn der digitalen Ära zu verschieben, also auf 2012, ist nicht legitim aus dem einfachen Grund, dass der Gerichtshof die Frequenzaufteilung bereits sanktioniert und festgelegt hat, dass die Sender, die keine Analogkonzession besitzen, wie Rete 4, nicht länger auf den Frequenzen ausstrahlen dürfen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 23. Mai 2008

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