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Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 3. Juni 2008

Ungewisse Zukunft

Nach den mazedonischen Parlamentswahlen, die von gewaltsamen Zwischenfällen und Unregelmäßigkeiten überschattet wurden, schreibt die Süddeutsche Zeitung: "In Mazedonien wird das Wort Wahlkampf wörtlich genommen. ... Der Staat ist zu schwach, um gegen diese politische Rückständigkeit etwas zu unternehmen. ... Die Stabilität Mazedoniens ist [aber] wichtig für den ganzen Balkan. Das Land ist umzingelt von eher feindseligen Nachbarn. Unzählige Konflikte sind ungelöst. ... Die Grabenkämpfe unter den Albanern und der Streit mit Griechenland lähmen Mazedonien. Deshalb ist die EU-Diplomatie jetzt besonders gefordert, damit endlich die Westintegration der ganzen Region fortgesetzt werden kann. Angesichts der Schwierigkeiten der EU mit ihrer Mission zur Überwachung der kosovarischen Unabhängigkeit darf man keine Wunder aus Brüssel erwarten. Die EU kann bestenfalls zu einer oberflächlichen Beruhigung beitragen."

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