La Repubblica - Italien | Mittwoch, 1. März 2006
Berlusconi sucht die Unterstützung George Bushs
Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi hat dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush einen Freundschaftsbesuch abgestattet. Laut Vittorio Zucconi, USA-Korrespondent der Zeitung, handelt es sich um die letzte Wahlkampfaktion Berlusconis. "Die Unterstützung Bushs war Ziel des Besuches, der viel zu nahe am Wahltermin stattfand, um nicht als eine taktische Handlung im Wahlkampf begriffen zu werden... Dass die italienischen Wahlen die Luft im 'Oval Office', wo sich schon so viele mehr oder weniger noble Geschichten abgespielt haben, ein wenig verpesten würden, war eingeplant. Aber das Weiße Haus musste den Eindruck korrigieren, den Cavaliere in allzu offensichtlicher Art zu unterstützen. Diplomatische Beweggründe haben zu der Richtigstellung geführt, die persönliche Wertschätzung des Präsidenten dürfe nicht als Inthronisierung einer Partei durch die amerikanische Regierung interpretiert werden. Dieses Szenario war vorhersehbar."
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