Financial Times - Großbritannien | Dienstag, 24. Juni 2008
Internationale Gemeinschaft gefordert
Der Auslandschef der Tageszeitung Financial Times, Gideon Rachman, fordert ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft in der Krise in Simbabwe: "Es ist dringend notwendig, dass Maßnahmen jetzt ergriffen werden, solange die Situation noch im Fluss ist. ... Simbabwe ist immer noch ein Mitglied wichtiger internationaler Organisationen, und Wirtschaftssanktionen gegen das Land waren begrenzt. Internationale Isolation von Mugabe - kombiniert mit härteren, gezielteren Wirtschaftssanktionen - könnten immer noch Veränderungen erzwingen. Großbritannien, die USA und die EU müssen den Zugang zu harten Währungen und internationalen Banken abschneiden, die Mugabe erlauben, über Simbabwes Hyperinflation zu schweben. ... Aber der größte Druck muss von den südafrikanischen Nachbarn kommen. ... Wenn die größten regionalen Organisationen - die Afrikanische Union und die Southern African Development Community (SADC) - den beispiellosen Schritt unternähmen, Simbabwe auszuschließen, würden sie das Mugabe-Regime seines letzten Feigenblattes der Legitimität entkleiden."
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