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The Guardian - Großbritannien | Mittwoch, 25. Juni 2008

Keine Intervention in Simbabwe

Zu der Krise in Simbabwe meldet sich der Kolumnist Simon Jenkins in der Tageszeitung The Guardian zu Wort und argumentiert gegen eine Intervention: "Wir haben genug Schaden angerichtet. Alles, was wir tun können, ist, Nahrung zu schicken. ... Die oft missbrauchte Geschichte der Wirtschaftssanktionen zeigt, dass jeder langwierige Engpass nur zu internen ökonomischen Anpassungen führt. Die Kontrolle von Geld und Waren wechselt von Händlern zu Herrschern, indem es die ersteren aus dem Land treibt und die letzteren reich macht. ... Es gibt keine Alternative für Großbritannien als die simbabwische Tragödie auszusitzen, machtlos am Rand des Spielfelds. Wenn Afrika den Seinen helfen will, wird es das tun. Wenn nicht, sei's drum. ... Der so genannte liberale Interventionismus ist ein Irrlicht, eine fade, wohlfühlige Wiederaufbereitung der Außenpolitik als Antwort auf ein schlagzeilenträchtiges Ereignis, motiviert durch Selbstinteresse oder eine vorübergehende Stimmung. Wir sollten Nahrung zu den Hungernden in Simbabwe schicken, weil das etwas ist, was wir tun können, wenn auch Mugabe den Nachschub behindert."

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