Diário de Notícias - Portugal | Montag, 7. Juli 2008
Förderung von Abtreibungen?
Vor einem Jahr trat in Portugal ein neues Abtreibungsgesetz in Kraft, das den Schwangerschaftsabbruch bis zur zwölften Woche legalisierte. Zur Jahresbilanz schreibt die Tageszeitung Diário de Notícias: "Die Regierung, die Polikliniken schließt und die Wartelisten für Operationen nicht bekämpft, widmet sich vollkommen der Beförderung von Schwangerschaftsabbrüchen. ... Der Staat benutzt nicht nur öffentliche Gelder, um den Tod von Embryos zu finanzieren, sondern er gewährt auch Mutterschaftsgeld an Frauen, die beschließen, nicht Mutter zu werden. Mit weniger großzügigen Maßnahmen wollen die Minister Arbeit, Kultur und Investitionen fördern. Es besteht also kein Zweifel, dass es sich nicht um die Entkriminalisierung, Liberalisierung oder sogar Nationalisierung der Abtreibung handelt, sondern um eine Förderung derselben."
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