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Kathimerini - Griechenland | Sonntag, 20. Juli 2008

Gefährlicher Namensstreit

Der Premierminister der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Nikola Gruevski, hat in der vergangenen Woche die Anerkennung der slawisch-mazedonischen Minderheit in Griechenland gefordert, was dazu geführt hat, dass der andauernde Namensstreit eskalierte. Die griechische Tageszeitung I Kathimerini sieht die Schuld auf Seiten des mazedonischen Premiers: "Der 38-jährige arrogante nationalistische Premierminister ... droht, das zerbrechliche Gleichgewicht auf dem Balkan zu zerstören. ... Gruevski versucht, die [politische] Agenda mit Griechenland auszuweiten, um entweder ... ein Zugeständnis im Namensstreit zu rechtfertigen, oder weil er glaubt, dass die in Sachen Minderheiten sensiblen Länder Europas und Amerikas ihn in seiner Kampagne ... unterstützen werden. ... Falls letzteres zutrifft, befindet sich Gruevski vor einem gefährlichen Abgrund, wenn er versucht, dort Probleme zu erzeugen, wo es keine gibt, und Wunden zu öffnen, die Europa seit Jahrzehnten geschlossen hat. ... Gruevski entwickelt sich zu einem Unruhestifter auf dem Balkan."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 21. Juli 2008

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