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Diário de Notícias - Portugal | Freitag, 25. Juli 2008

Ende der Monroe-Doktrin

Laut der Tageszeitung Diário de Notícias stellt die Rede des Präsidentschaftskandidaten Barack Obama in Berlin ein neues Kapitel der US-Außenpolitik dar, mit dem der traditionelle Isolationismus der USA endet: "Obgleich Barack Obama noch nicht US-Präsident ist, ... lockt er bereits 200.000 Personen nach Berlin! ... Die Leser werden sich fragen, was ihm dieser Jubel bringt, da unter den Zuschauern kein US-Wähler war. Doch er nützt ihm. Amerika und Europa können nicht weiterhin mit der Verachtung leben, die in Europa gegenüber dem jetzigen US-Präsident herrscht. … Die Welt ist zu gefährlich, um das stärkste Land alleine zu lassen. Nie zuvor hatte ein US-Präsident vor Amtsantritt das Bedürfnis gefühlt, sich den anderen Ländern gegenüber zu rechtfertigen - Obama tat es gestern. ... Gestern ist die fast 200 Jahre alte Monroe-Doktrin gestorben."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 25. Juli 2008

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