Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Samstag, 25. Oktober 2008
Globale Krise der Freiheit
Aufgrund der Finanzkrise zweifeln einige Wirtschaftsführer an der ökonomischen Effizienz von Demokratien und weisen auf die wirtschaftlichen Erfolge Chinas hin. Allerdings ist China, wie alle anderen asiatischen Länder, inzwischen ein Teil der globalisierten Wirtschaft, schreibt die Tageszeitung Neue Zürcher Zeitung: "Die chinesische Wirtschaft ... hat sich nicht aus eigener Kraft ihren heutigen Platz erobert, sondern durch die großen ausländischen Investitionen. ... Chinas wirtschaftlicher Aufschwung basiert auf den Erfolgen freiheitlicher ökonomischer und politischer Systeme. Deshalb gibt es für den Westen keinen Grund, entsprechende Überzeugungen im Umgang mit dem Reich der Mitte ängstlich zu verbergen. Ebenso wenig besteht in unseren Breitengraden in diesen Zeiten großer Krisenängste Veranlassung, an den Vorteilen freiheitlicher Ordnungen zu zweifeln. Es gilt, nicht nur die Finanzmärkte, sondern auch den gefallenen Kurs der Freiheit zu stützen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Finanzpolitik, » Global, » China
Alle verfügbaren Texte von » Beat Wieser
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 27. Oktober 2008