La Repubblica - Italien | Freitag, 7. November 2008
Katholisch-muslimisches Forum betont Menschenrechte
Das katholisch-muslimische Forum, das nach der viel diskutierten Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. vom 12. September 2006 ins Leben gerufen wurde, beendet sein mehrtägiges Treffen im Vatikan. Die italienische Tageszeitung La Repubblica unterstreicht den politischen und konkreten Charakter des Abschlussdokuments: "In einem neuen Antikrisenkomitee sollen nun Christen und Muslime gemeinsam eine Explosion der Gewalt verhindern. ... Es ist mehr als nur ein Appell, es ist der Versuch eines gemeinsamen Verhaltenskodex, der sich wie ein politisches Abkommen liest. ... In letzter Analyse stellt er auch das erste Resultat der These dar, an der Papst Ratzinger eisern festhält: dass die Weltreligionen sich am Maßstab des rationalen, öffentlichen Handelns messen müssen und dass der Beweis dieser – im Grunde laizistischen – Rationalität die Achtung der Menschenrechte ist."
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