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Gazeta Wyborcza - Polen | Mittwoch, 10. Dezember 2008

Keine Ungleichbehandlung der polnischen Werften

Witold Gadomski schaltet sich in der Tageszeitung Gazeta Wyborcza in die Debatte um die Restrukturierung der polnischen Werften ein. "Die EU hat festgestellt, dass die öffentlichen Hilfen, die in den vergangenen Jahren zwei polnische Werften erhalten haben, diesen nicht zugestanden hätten. Und verlangt nun ihre Rückzahlung. Damit werden die Werften zahlungsunfähig, und hunderte von Firmen, die mit ihnen zusammengearbeitet haben, bekommen ernsthafte Probleme. Gleichzeitig setzt die Kommission Hilfen für die Banken und andere Finanzinstitute auf die Tagesordnung, die hunderte von Milliarden Euro umfassen. Diese Tatsache weckt - besonders in Polen - Verwunderung und den Verdacht, dass unser Land innerhalb der EU nicht gleichberechtigt behandelt wird. Ich stimme diesen Ansichten nicht zu. Die polnischen Werften haben nicht aufgrund der allzu harten Haltung der EU verloren, sondern durch die Inkompetenz unterschiedlicher Regierungen, die sich früher nicht mit der EU haben einigen können. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass sich die Wirtschaft nicht durch Subventionen entwickelt, sondern durch die gute Arbeit von Arbeitern und Managern."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 10. Dezember 2008

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