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Rzeczpospolita - Polen | Dienstag, 13. Januar 2009

Kommunistischer Geheimdienst und slawisch-orthodoxe Kirche

Ein Vertreter der polnischen slawisch-orthodoxen Kirche war Mitarbeiter des polnischen Geheimdienstes. Das geht aus einem Dokument des Instituts des Nationalen Gedenkens (IPN), das für die Aufklärung kommunistischer und nationalsozialistischer Verbrechen zuständig ist. Die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita, die das Dokument veröffentlicht hat, schreibt: "Es gab den Vorwurf, wir hätten die Katholiken härter behandelt als andere Konfessionen. Dieser Vorwurf trifft nicht zu. ... [Wir] haben auch Dokumente veröffentlicht, die sich mit der Zusammenarbeit zwischen der Staatssicherheit und Vertretern der lutherischen Kirche beschäftigen. Heute präsentieren wir einen Text über ein Gotteshaus der slawisch-orthodoxen Kirche. ... [Die] slawisch-orthodoxe Kirche [war] ... ein viel leichteres Ziel der Staatssicherheit als die starke katholische Kirche. Zweitens hatten die katholischen Bischöfe und Priester zur kommunistischen Zeit die Unterstützung des Heiligen Stuhls. Anders war es bei den Slawisch-Orthodoxen, die ausschließlich auf sich selbst gestellt waren."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 13. Januar 2009

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