Público - Portugal | Dienstag, 9. Mai 2006
Europa feiern?
Chefredakteur Jose Manuel Fernandes unterstreicht, wie wichtig die Eliten für eine allgemeine Zustimmung zur europäischen Konstruktion sind. "Die europäische Krise ist keine Verfassungskrise. Das Problem ist die Kluft zwischen Eliten und Bürgern - Bürger, die entweder den Nutzen der europäischen Politik erkennen und daran teilhaben, oder Bürger, die Opfer der Demagogie derer werden, die ihre Ignoranz ausnutzen. In den vergangenen Tagen hat Portugal gezeigt, dass es gern weiter ein Motor Europas sein will. Die Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für Osteuropäer ist ein wunderbares Beispiel, das zeigt - so wie es der portugiesische Premierminister gesagt hat - dass Portugal nicht den 'Zauber zerstört, den der Kontinent der europäischen Konstruktion verdankt.'"
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