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Dnevnik - Slowenien | Donnerstag, 5. Februar 2009

Ervin Hladnik-Milharcic über die Sinnlosigkeit von Sanktionen gegen den Iran

Ervin Hladnik Milharčič schreibt in seiner Kolumne, die wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Iran hätten das Regime des Ajatollah Khomeini und seiner Nachfolger in den vergangenen 30 Jahren am Leben erhalten. "Die Sanktionen der vergangenen 30 Jahre hatten einen interessanten Effekt. Die Iraner haben zu Hause genau die Technologie entwickelt, von denen der Westen meint, dass der Osten sie nicht haben dürfe. ... Natürlich ist man deshalb in Washington besorgt. ... Die Regierung Obama fordert von ihren europäischen Verbündeten, die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran zu verschärfen. ... Das ist genau die Formel, die das Ajatollah-Regime ... am Leben erhalten hat. Alles, was der Iran für die repressiven Maßnahmen gegen die eigene Bevölkerung braucht, ist der wirtschaftliche und politische Druck der USA und die freundliche Zustimmung dafür aus Europa. Im Juni finden im Iran Wahlen statt. Verschärfte Sanktionen ... sind das beste Geschenk, das sich die religiösen Konservativen für den Wahlkampf wünschen können. Nachdem der neue US-Präsident große Veränderungen versprochen hat, sieht man jetzt schon seine ersten Schritte. Alles, was in den letzten dreißig Jahren nicht funktioniert hat, wird auch weiterhin als schlaue Politik gelten."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 5. Februar 2009

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