Gândul - Rumänien | Dienstag, 10. Februar 2009
Rumänische Agrarwirtschaft ist nicht konkurrenzfähig
Die Tageszeitung Gândul kommentiert einen früheren Aufruf von Präsident Traian Băsescu, dass die Rumänen mehr einheimische Produkte kaufen sollten und schreibt: "Rumänien hat ein riesiges Agrar-Potenzial, über das man sagt, dass es einen Großteil der europäischen Bevölkerung ernähren könnte. So könnte es sein. Doch bislang schafft Rumänien es nicht einmal, die 22 Millionen Rumänen zu ernähren. Mit einem Flickenteppich aus 2 bis 3 Hektar können die Bauern lediglich ihre eigene Familie ernähren. Für den Übergang von der Subsistenz-Wirtschaft zur Handelswirtschaft reichen ein Dieselkanister oder ein Düngemittel-Sack nicht aus, mit dem die Politiker immer die Bauern verführen wollen. Die Mittel, die in die aktuellen Agrarproduktionsstrukturen gesteckt werden, setzen nur den Status Quo fort, also den schrecklichen Armutszustand auf dem Dorf. ... Doch die Verzögerung von strukturellen Reformen hat ein klares Ziel: Je ärmer der Bauer ist, um so leichter ist er zu manipulieren."
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