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România Liberă - Rumänien | Donnerstag, 12. Februar 2009

Sterbehilfe in Europa

Die Tageszeitung Romania Libera kommentiert und analysiert die Sterbehilfe in Europa nach dem Tod von Eluana Englaro: "Länder wie Belgien, die Niederlande oder Luxemburg haben bereits ein Recht auf einen würdevollen Tod eingeführt. In diesen Ländern, darf jeder unheilbar Kranke, der nach medizinischen Gutachten, unerträgliche Leiden durchlebt und keine Hoffnung auf Besserung hat, um Sterbehilfe bitten. ... Dieses Gesetz wird in anderen Teilen Europas kritisiert, besondern im ultrakatholischen Süden. In Italien ist es zu einer Verfassungskrise im Fall von Eluana gekommen. ... Sowohl die Eltern als auch die Ärzte haben nachgewiesen, dass die Verletzungen des Gehirns von Eluana irreversibel waren und dass sie Sterbehilfe erhalten sollte. Die Eltern hatten wahrscheinlich vergessen, dass sie in Berlusconis Italien leben. ... Es gibt in Italien eine völlig gegenläufige Einstellung zu dem, was in Belgien passiert, wo der bedeutende Autor Hugo Claus, der Alzheimer hatte, im vergangenen Jahr um Sterbehilfe bat. Europa scheint selbst bis zum und beim Tod geteilt zu sein."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 12. Februar 2009

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