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Revista 22 - Rumänien | Montag, 16. Februar 2009

Streit um Bodenschätze

Vor kurzem hat Rumänien in einem Territorialstreit mit der Ukraine ein Gebiet zugesprochen bekommen, in dem sich zahlreiche Rohstoffquellen befinden. Die rumänische Regierung hatte diese Quellen bereits 2008, unabhängig vom Ausgang des Urteils, ausländischen Firmen versprochen, die eng mit rumänischen Energie- und Medienmogulen verbunden sind. Armand Gosu kommentiert in der Zeitschrift Revista 22: "Diese ganze Entwicklung gibt vor, dass in Rumänien genügend Bodenschätze übrig geblieben sind, die man noch rauben kann. Der Krieg zwischen den Clans, der das Land teilt, scheint, so lange er durch Söldner ausgetragen wird, harmlos für die Zukunft Rumäniens zu sein. Bislang stehen die Dinge noch nicht so. Ich war Augenzeuge zweier anderer Kriege zwischen Oligarchen in Russland, 1997 und 1999. Diese Kriege haben, vor dem Hintergrund allgemeiner Korruption, fehlender wirklicher Reformen, einer Justizkrise und einer tiefen moralischen Krise den Kapitalismus kompromittiert, ebenso die politische und wirtschaftliche Elite und die Medien in ihrer Gesamtheit."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 16. Februar 2009

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