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Correio da Manhã - Portugal | Mittwoch, 4. März 2009

Domingos Amaral analyisert die Effekte der Finanzkrise auf die Demokratie

Der Journalist Domingos Amaral analysiert in der Tageszeitung Correio da Manhã den Zusammenhang zwischen der aktuellen Wirtschaftskrise und dem Demokratiefortschritt in Entwicklungsländern: "Mit Ausnahme von China und Russland, kann man sagen, dass es eine direkte Verbindung zwischen der Verschuldung des Westens und der Einführung demokratischer Systeme in anderen Ländern sowie der Verbesserung der Lebensqualität von Millionen Menschen gibt. Auf Grund der aktuellen Krise haben die Banken den Kredithahn zugedreht und die Konsumorgie des Westens ist zu einem Ende gekommen. Dieser Rückzug ist für den Westen vielleicht ganz gesund, damit der Konsum nicht erneut auf ein obszönes Niveau kommt. Doch dadurch werden die Entwicklungsländer nun auch die Krise zu spüren bekommen und Millionen Menschen wieder in Armut leben. Die große Frage ist, ob die jungen Demokratien dieser Länder die Krise überstehen werden? Wer in Osteuropa, Südamerika oder in Asien wird ohne Aufstand erneut zur Armut zurückkehren? Eine niedrigere Verschuldung des Westens bedeutet sicher mehr Armut in der Welt. Wird es auch weniger Demokratie bedeuten?"

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 5. März 2009

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