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Der Standard - Österreich | Dienstag, 26. Mai 2009

Ein Test zu viel

Nordkoreas zweiter Atomtest sei eine Kampfansage an die internationale Gemeinschaft, schreibt die Tageszeitung Der Standard. Deshalb sei eine harte Reaktion des Westens - vor allem der Uno - notwendig: "Nordkoreas Führung hat seit der ersten Übereinkunft 2007 von den USA, China, Japan, Russland und Südkorea schrittweise entwickelte Angebote zu Energielieferungen und dem Ende von Sanktionen im Gegenzug für die Abrüstung erhalten. Sie wären nicht besser und anders ausgefallen, hätten die Staaten der Sechs-Parteien-Gespräche mehr Schrecken über Pjöngjangs Atom- und Raketentests gezeigt. Der Punkt ist: Auch die Strafmaßnahmen der Korea-Verhandler folgten deren schwacher Rhetorik. UN-Resolution 1718 nach Pjöngjangs erstem Atomtest erwies sich so als Rohrkrepierer. Nordkoreas Handel mit China und Südkorea zum Beispiel lief ungestört weiter. Eine UN-Resolution, die Pjöngjang ernst nehmen muss, wäre eine erste Antwort auf den neuen Bombentest."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 26. Mai 2009

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