Rue89 - Frankreich | Donnerstag, 4. Juni 2009
Obama setzt ein starkes Signal
Das Internetportal Rue89 analysiert die Rede des US-Präsidenten an die islamische Welt: "Al-Qaidas Nummer Zwei, Aiman Al-Zawahiri, hatte die Ägypter zuvor aufgefordert, sich nicht von den 'raffinierten Äußerungen' des 'kriminellen Barack Obama' verführen zu lassen. Er hatte Recht, Angst vor ihm zu haben. In Kairo hat der amerikanische Präsident am Donnerstag eine Rede gehalten, ... die die Bush-Ära abschließt und der muslimischen Welt die Hand mit Respekt und Bescheidenheit entgegenstreckt. ... Am sehnlichsten wurden seine Äußerungen zu Israel und Palästina erwartet, und da versprach er am meisten. ... Er schaffte es, mit einigen arabischen Wörtern, gut ausgewählten Zitaten des Koran und einem mehrmals untermauerten Respekt für eine Religion, die von zahlreichen Amerikanern als 'Feind' gesehen wird, ein starkes Signal für die Umkehrung der Botschaften zu senden. Gleichzeitig blieb er unerschütterlich, was die Beziehungen der Vereinigten Staaten zu Israel angeht, den Kampf gegen jene, die Gewalt anwenden, oder gegen die Demokratie - auch wenn er nicht mehr versucht, sie 'durchzusetzen' sondern sie zu 'unterstützen'."
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