Gândul - Rumänien | Freitag, 12. Juni 2009
"Schwarze Löcher" stehen unter Beobachtung
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die EU haben Rumänien unter strengen Auflagen einen 20-Milliarden-Euro-Kredit gewährt. Für Rumänien sei das eine Hilfe, meint die Tageszeitung Gândul: "Das zwischen Rumänien und dem IWF unterzeichnete Memorandum sieht praktisch einen Transfer der Verantwortlichkeiten vor, von der Regierung zum Fonds. Die Regierung muss jeden dritten Monat nachweisen, dass sie das öffentliche Geld nur für die Gesundung der Wirtschaft ausgegeben hat. ... Mehr noch, die Ministerien müssen dem IWF alle Informationen über Unternehmen vorlegen, bei denen der Staat Aktionär ist, zeigen, wie und für was Geld ausgegeben wurde und ob die Restrukturierungspläne berücksichtigt wurden. Anders gesagt, die 'schwarzen Löcher' werden unter Beobachtung stehen und noch besser, nicht nur durch den Staat, denn die Zahl der profitablen Staatsunternehmen ist winzig, bis auf den Energiebereich."
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