Die Presse - Österreich | Montag, 29. Juni 2009
Obama will Bushs Krieg in Babylon zu Ende bringen
Der geplante Abzug der US-Truppen aus dem Irak komme nun in eine kritische Phase, denn die Extremisten wollen das politische Vakuum füllen, schreibt die Tageszeitung Die Presse: "Von einer Normalisierung kann im Irak - trotz aller Fortschritte - noch keine Rede sein, von den zwei Millionen Flüchtlingen sind bisher nach Angaben des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) erst weniger als 100.000 zurückgekehrt. Der 'Sieg', von dem George W. Bush am 20. März 2003 bei seiner Rede ans amerikanische Volk gesprochen hat, ist noch weit: Und angesichts des politischen Multitaskings, angesichts der Krisen in Afghanistan, Iran, Nordkorea und Pakistan - ganz abgesehen von Wirtschaftskrise und Gesundheitsreform - wird es schwierig für [US-Präsident Barack] Obama, fokussiert zu bleiben. Doch wenn es ihm gelingt, [George W. ] Bushs Krieg zu Ende zu bringen, ohne weiteres Chaos zu verursachen, dann hat er sein Versprechen eingelöst."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » USA, » Irak
Alle verfügbaren Texte von » Thomas Seifert
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 29. Juni 2009