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Népszabadság - Ungarn | Montag, 13. Juli 2009

G8-Gruppe hat sich überlebt

Die linksliberale Tageszeitung Népszabadság sieht die G8-Gruppe nach ihrem Gipfel in der italienischen Stadt L'Aquila in einer tiefen Krise. "Man kann das Treffen der G8-Staaten nach Belieben benennen, nur eben nicht als G8-Gipfel. So wie der Ort des Treffens, die italienische Stadt L'Aquila, von einem Erdbeben zerstört wurde, so wurde die seit 30 Jahren bestehende Institution (G8) von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise arg in Mitleidenschaft gezogen. Und so wie in L'Aquila noch die Spuren des Erdbebens zu sehen sind, so klaffen Gräben und Risse zwischen den G8-Staaten und ihren Partnerländern. ... Die G8-Gruppe hat sich überlebt, dies war schon vor der Krise absehbar. Wenn jene internationalen Institutionen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen wurden, bereits zu jener Zeit reformiert worden wären, als sich die Verschiebung der weltwirtschaftlichen Kräfteverhältnisse bemerkbar gemacht hat, hätte die Welt der heutigen Krise viel effektiver begegnen können."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 13. Juli 2009

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