Libération - Frankreich | Montag, 20. Juli 2009
Bilder lassen noch immer träumen
Die Tageszeitung Libération beschreibt die Mystik, die nach 40 Jahren immer noch von der Mondlandung ausgeht: "Die Bilder lassen einen immer noch träumen, sogar in Schwarz-Weiß. Mit der Sowjetunion ist der große Rivale von früher verschwunden, der Mond ist vergessen, und die Astronauten sind alte Herren, die mit kleinen Schritten laufen. Was bleibt, ist der Moonwalk, der echte, das Original. Der 20. Juli ist auch diese kulturelle Matrix ohne Ende, an der sich alle großen amerikanischen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts versucht haben, von [Norman] Mailer über Tom Wolfe bis [John] Updike. Die Musik und Hollywood haben The Dark Side of the Moon ebenfalls nie vergessen. Der Weltraum ist diese letzte Grenze. Heute ist sie aber imaginär, eine zweifelhafte Utopie, weit entfernt von den Sicherheiten der Nasa und [John F.] Kennedy. Rückkehr zur Erde."
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