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Gazeta Wyborcza - Polen | Dienstag, 21. Juli 2009

Kauf staatlicher Konzerne durch Mitarbeiter ist unsinnig

Der polnische Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak von der konservativen Volkspartei hat vorgeschlagen, zahlreiche Staatsunternehmen zu privatisieren und von Mitarbeitern übernehmen zu lassen. Die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza kritisiert das: "Er gibt sich keine Mühe, seinen Frust darüber zu verbergen, dass seine Pläne von der Regierung nicht verwirklicht werden. Doch wie sollen diese denn umgesetzt werden, wenn sie einfach nur grotesk sind? Die Übernahme durch die Mitarbeiter ist (zwar) kein Unsinn. Sie wäre absolut sinnvoll, wenn sie weniger bedeutende Unternehmen beträfen, die kleine Investments benötigten. Leider entzieht sich das, was Pawlak will, dem gesunden Menschenverstand: nämlich die Privatisierung von Energiekonzernen, Kohle - oder Chemieunternehmen durch die Mitarbeiter."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 21. Juli 2009

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