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Dnevnik - Bulgarien | Mittwoch, 22. Juli 2009

EU ist einziger Gegner der bulgarischen Regierenden

Die EU-Kommission präsentiert am Mittwoch ihren Fortschrittsbericht zu Bulgarien und Rumänien. Die Tageszeitung Dnevnik meint, die Kritik an den geringen Fortschritten in den Bereichen Justiz, organisierte Kriminalität und Korruption gelte der alten Regierung und die neue Regierung von Bojko Borisov könne bei Null anfangen: Jedoch "wäre es nicht verwunderlich, wenn die nächsten Berichte der EU-Kommission wieder interessant würden. Brüssel präsentiert sich halt wieder mal als der einzige tatsächliche Gegner der Regierenden. Als Stimme, der die Gesellschaft geneigt ist, zuzuhören. Es ist nämlich schon klar geworden, dass Borisov nicht beabsichtigt, die Macht mit jemand anderem zu teilen und dass er seine gegenwärtige Stärke dafür nutzen wird, seine angeblichen Partner in die Ecke zu drängen. ... Borisov strebt nicht einfach aus einem Selbstzweck nach der vollständigen Macht. Er will die einzig maßgebliche Autorität in der politischen Arena sein."

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