Elsevier - Niederlande | Donnerstag, 23. Juli 2009
Kosten der Einwanderung werden verschwiegen
Die niederländische rechtspopulistische Oppositionspartei PVV hat die Regierung aufgefordert, genau aufzulisten, was Migranten kosten und was sie einbringen. Diese Forderung löste bei den etablierten Parteien Empörung aus. Doch das rechtsliberale Nachrichtenmagazin Elsevier begrüßt die Initiative: "Es ist gerade dringend notwendig, dass Kosten und Nutzen der Einwanderung seit Mitte der 1960er Jahre untersucht werden. ... Es geht dabei in erster Linie natürlich um nichtwestliche Ausländer, inzwischen zwei Millionen, die auf den Listen zu Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe, Verbrechen und niedrigen Einkommen im Schnitt (deutlich) auffallen. ... Zugleich ist es merkwürdig, dass es unter den tausenden Sozialwissenschaftlern, Fakultäten und Forschungsinstituten so wenige gibt, die sich bemüßigt fühlten, in einer gründlichen Studie einmal den nicht sehr positiven Saldo der Einwanderung zu untersuchen. Wer es tat, war verhasst. Die Kosten der Einwanderung müssen offensichtlich verschwiegen werden, um die Verfälschungen und Mythen am Leben zu erhalten."
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