Gondola - Ungarn | Dienstag, 25. August 2009
Ungarischer Staat ist schwach
Vor dem Hintergrund der jüngsten Spannungen zwischen Ungarn und der Slowakei übt das konservative Nachrichtenportal Gondola Kritik am ungarischen Staat. Die Slowakei hatte dem ungarischen Präsidenten die Einreise verboten: "Was ist eigentlich geschehen? Das Oberhaupt der ungarischen Republik, sprich die Verkörperung des ungarischen Staates, wurde von einem anderen Staat gedemütigt. Von langer Hand geplant und bewusst. Und wie reagiert der ungarische Staat darauf? Er tut gar nichts. Der ungarische Außenminister erklärte am vergangenen Freitag, dass er erst am Montag 'nach den Feiertagen' etwas unternehmen wolle. Wie bitte? Zuerst einmal: Freitag, der 21. August war weltweit ein Arbeitstag [, auch wenn Ungarn nach seinem Nationalfeiertag am Donnerstag noch frei hatte]. ... Zweitens: Der Rechtsverstoß gegen das ungarische Staatsoberhaupt ist ein wichtiges Ereignis. So wichtig, dass ein jeder Feiertag in den Hintergrund treten müsste. Ein Staat, der derart passiv auf einen demütigenden Rechtsverstoß reagiert, ist eigentlich kein Staat mehr."
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