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De Standaard - Belgien | Donnerstag, 27. August 2009

Washington verliert einen Brückenbauer

Edward Kennedy war kein Heiliger, schreibt die linksliberale Tageszeitung De Standaard. Aber er sei ein Symbol für die sozial-progressive Seite der USA gewesen, die Solidarität nicht für unamerikanisch hielt: "Mit Kennedy verliert Washington einen der letzten großen Brückenbauer, einen jener Politiker, die bereit sind, in der politischen Mitte den Konsens zu suchen. Diese Bereitschaft ist selten in den USA. Die scharfe Polarisierung lähmt die amerikanische Entscheidungsfindung. Inhaltliche Diskussionen wurden zu Schimpfkanonaden. Reformen, die für das Wohl von Millionen notwendig sind, scheitern am Njet der Ideologen. Dies droht jetzt das Schicksal der Krankenversicherungsreform zu werden. Kennedys Lebenswerk, ... von dem er hoffte, dass ein neuer demokratischer Präsident es endlich vollenden könne. Die Verabschiedung eines Gesetzes, das allen Amerikanern Zugang zu einer bezahlbaren und guten Gesundheitsversorgung verschafft, wäre die denkbar schönste Ehre für den verstorbenen Senator."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 27. August 2009

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