Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Freitag, 4. September 2009
Opel-Arbeitsplätze weiter unsicher
Der US-Konzern General Motors (GM) wird den deutschen Autobauer Opel vermutlich doch nicht verkaufen. Die Zukunft der Opel-Arbeitsplätze in Deutschland sei dadurch weiter ungewiss, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Niemand kann den Opel-Mitarbeitern ihren Zorn verdenken. Der Mutterkonzern General Motors hat sein Insolvenzverfahren abgeschlossen, aber die Zukunft der Opel-Arbeitsplätze ist ungewisser denn je. Genauer gesagt: Die Beschäftigten von Opel müssen damit rechnen, dass der von ihnen erhoffte Verkauf des Unternehmens an den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna und seine russischen Partner nicht zustande kommen wird. Opel dürfte ganz einfach das bleiben, was es ist: eine große GM-Tochter. So jedenfalls sind die jüngsten Berichte in US-Medien zu deuten, wonach GM eine Milliarde Euro an eigenem Geld in Opel investieren und eine weitere Milliarde in London, Madrid und Warschau erbetteln will. Noch ist dies alles unbestätigt. Aber ähnliche Gerüchte aus den USA haben sich zuletzt meist bewahrheitet."
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