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Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 12. Juli 2006

Die Krise der slowakisch-ungarischen Beziehungen

Ungarn sorgt sich aufgrund ungarnfeindlicher Äußerungen der neuen slowakischen Regierungskoalition um die ungarische Minderheit in der Slowakei. Der neue slowakische Außenminister Jan Kubis bemühte sich nun bei einem Besuch in Budapest, die Wogen zu glätten. Tibor Kis bleibt skeptisch: "Unmittelbar vor dem Besuch von Kubis verkündete der slowakische Regierungschef Fico, die Kritik des Europaparlaments an seiner Regierung sei auf eine internationale Verschwörung zurückzuführen... Kubis selbst sagte in Budapest, die slowakische Regierung könne für minderheitenfeindliche Äußerungen der Koalitionsparteien 'nicht verantwortlich gemacht werden'. In Bratislava stellt man sich also die Regierung als ein in himmlischen Höhen schwebendes, ideales Kabinett vor, zu dem die Geräusche der Erde nicht mehr vordringen."

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