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Le Quotidien - Luxemburg | Mittwoch, 9. September 2009

Offen, ob G20-Gipfel Fortschritt bringt

Ein Jahr nach dem Konkurs der US-Investmentbank Lehman Brothers bilanziert die Tageszeitung Le Quotidien die globale Finanzkrise, die der Pleite folgte: "Aus den Trümmern dieser mehr als hundertjährigen Institution sind Befürchtungen zahlreicher Staaten erwachsen, ihr Wirtschaftssystem zusammenbrechen zu sehen. Aus diesen Trümmern sind aber auch Versprechen entstanden, das globale Finanzsystem zu reformieren, das seine schlimmste Krise seit mindestens 60 Jahren erlebt hat. Damals waren sich alle einig, dass die Lehre aus der Lehmann-Pleite sein müsse, die Regulierung und Steuerung des globalen Finanzsystems gründlich zu verändern. ... Ein Jahr nach dem Sturz von Lehman wird nun in zwei Wochen ein neuer G20-Gipfel in Pittsburgh stattfinden. Das Ziel: Der Versuch, die Weichen für einen neuen Verhaltenskodex in der Finanzwelt zu stellen. ... Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die Nationen einen kühlen Kopf bewahren werden, um ihre Meinungsverschiedenheiten beiseite zu legen und zusammen an echten langfristigen Reformen zu arbeiten."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 10. September 2009

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