De Standaard - Belgien | Freitag, 14. Juli 2006
Die Gewaltspirale im Nahen Osten
"Der Konflikt im Nahen Osten ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gefährlich eskaliert", stellt Peter Vandermeersch fest. "Derartige israelische Luftangriffe auf den Libanon hat es seit einem Vierteljahrhundert nicht gegeben. Die militärische Reaktion des jüdischen Staates ist eine total unangemessene Kriegshandlung. Trotzdem scheinen, vor allem in Europa, viele zu vergessen, dass die Feinde Israels keine tapferen Widerstandskämpfer sind. Die Hamas und die Hisbollah sind zwei Terror-Organsiationen, die ihre Wurzeln in Syrien und im Iran haben und vor allem vom Iran unterstützt werden. Der Iran, dessen Präsident kein Geheimnis daraus macht, dass er Israel von der Landkarte tilgen will, möchte gerne Nuklearwaffen entwickeln. Teheran finanziert und organisiert den Terror in einem Großteil des Nahen Ostens. Gibt es eine Lösung für diesen Konflikt? Nur auf diplomatischem Weg."
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