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La Repubblica - Italien | Donnerstag, 22. Oktober 2009

Bernardo Valli über die rumänische Revolution 1989

In der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica befasst sich Bernardo Valli mit dem Sturz des rumänischen Diktators Nicolae Ceauşescu im Dezember 1989: "Die rumänische Revolution ... war das letzte Kapitel und das einzige Blutbad von 1989, dem Jahr, in dem die Geschichte Europas die Seite umblätterte. ... Bukarest hatte große Verspätung im Vergleich zu den Satelliten des sowjetischen Reiches, das im Begriff war sich aufzulösen. In Warschau, in Budapest, in Prag, selbst im nahen Sofia hatte sich der unblutige Übergang schon vollzogen, in Berlin war am 9. November die Mauer gefallen. ... Die [Politiker] im Westen hatten seit geraumer Zeit Ceauşescu den Rücken gekehrt, nachdem sie ihn lange umschmeichelt hatten, um seine nationalistische Verweigerung des Gehorsams gegenüber Moskau zu unterstützen. Und auch in der Sowjetunion ... ertrug man die störrische, zum Teil verächtliche Verweigerung des rumänischen Regimes immer weniger, die entscheidende Wende des Kremls, die auf Perestroika (wirtschaftliche Revision) und Glasnost (politische Transparenz) basierte, zu akzeptieren. Ceauşescu erschien wie das letzte Bollwerk eines unreformierbaren Kommunismus."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 22. Oktober 2009

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